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bei etwas frischen Temperaturen ....



Zum Rennen:
Triathlon Tholey in 1.10.12. Im Vergleich zum Vorjahr um satte 8,45 Minuten verbessert. Die Radstrecke war aber 2 km kürzer, bleiben aber immer noch ca. 4,5 Minuten. Trotz einer bescheidenen Schwimmzeit und kältebedingtem an und ausziehen beim Wechsel. Es blieb mir ein undankbarer 4. Platz in meiner AK. Schade, aber ich bin auf dem richtigen Weg. Alles braucht seine Zeit. Ich blieb in allen drei Disziplinen unter meiner 100% Leistungsgrenze. Nie hatte ich jemanden zur Orientierung vor mir. Ich wurde nur einmal überholt, zu Beginn des radelns. Hinter mir keiner, vor mir keiner, ich überholte viele viele Teilnehmer aus dem vorigen Startblock. Mit der richtigen Einstellung wäre ich heute auf dem Podest gelandet. Eine normale Schwimmzeit hätte gereicht. Heute 5.25, im vorigen Jahr einmal sogar unter 5 Minuten, aber 5.10 sollten normal immer erreichbar sein.

Die Jacke:
Wegen der Kälte zog ich mir eine alte Radjacke, "Marke Aldi" über, mit der Option sie bei steigungsbedingten Hitzewallungen am Straßenrand abzuwerfen. Diese Aktion kostete mich nicht nur eine Unmenge Zeit, sondern beinahe meine Gesundheit und alles andere. Irgendwann, wo weis ich nicht genau wollte ich die Jacke wie geplant ausziehen. Ging nicht,  der Reisverschluss klemmte in der Mitte und unten war er aufgegangen. Ich kombinierte :, ah Jacke über den Kopf, dann wegschleudern. Ich fuhr mit nicht unerheblichem Tempo freihändig, doch die schei…. Jacke blieb am Helm hängen. Mist, alles dunkel, einen kurzen Moment Panik dann arbeitete mein Verstand :), Ruhe bewahren. Unten raus sah ich Licht und die Straße. Lenker wieder in den Griff bekommen und dann das Teil freifuddeln. Ich hoffte "Es werde Licht", und "es ward Licht" :) Zum richtigen Zeitpunkt denn ich war gerade dabei in eine Böschung zu brettern. Mein lieber Jolly das war eng. Ich warf die unnötig gewordene Textilie einer verdutzt schauenden älteren Frau vor die Füße, mit den Worten "die schenke ich ihnen" :)
Doch die undankbare Dame nahm sie nicht an sich. Dies weis ich weil ich nach dem Triathlon einen schönen Anschiss (freundlich aber bestimmt : ) von einem Kampfrichter bekam,  der die ganze Aktion von einem hinter mir fahrenden Motorrad beobachtete.

Mein Fazit:
Eine tolle, richtig gut organisierte Veranstaltung, die im letzten Augenblick auch noch mit sonnigen Wetter, bei erträglichen Temperaturen belohnt wurde. Mein befreundeter Physiotherapeut Karsten war doch nur "eine gute Minute" im gesamten schneller. Trotz maßgeschneiderter Carbon Rennmaschine :) Ich war immer gut drauf, mit zunehmender Dauer machte sich mein gutes Training bemerkbar, d.h. ich wäre gerne noch weitergelaufen. Dies lässt mich in Zukunft auf persönlich zufriedenstellende Wettkämpfe hoffen. Mein Freund Markus war wie erwartet in seinem zweiten Triathlon im Schwimmen stark. Beim Rad und Laufen wird er sich mit Sicherheit noch locker verbessern. Trotzdem eine tolle Leistung! Ich bin froh das er jetzt auch beim Triathlon hängen geblieben ist.

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