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Diagnosen und die Wahrheit

Warum trifft es mich so gerne? Wieder wurden meine Probleme zuerst falsch diagnostiziert und behandelt.
Ich hatte beim Sport nur sehr selten Schmerzen. Außer an meiner A-Sehne, die aber in diesem Bericht keine Erwähnung finden wird. Aber oft danach, nie direkt zu einer Belastung zuzuordnen.
Nachdem ich Dr. Reinert meinen Fuß zeigte, schickte er mich sofort zum Rhöntgen. Er vermutete, was sich später als real herausstellte. Am Sprunggelenk ertastet er direkt, den nun entfernten Sporn.  
Ich sagte der vorher behandelnden Orthopädin immer wieder: Da ist außen am Gelenk was! Dieses drückt mir auf das Syndesmoseband und reizt es besonders beim radeln und wenn ich den Fuß anziehe z.B. beim Dehnen.
Sie sagte mir immer wieder: so ein Quatsch, ihr Sprunggelenk ist total  hinüber, sie sind zu alt für diesen Sport usw.
Vielleicht war sie eingeschnappt, weil ich es  wagte eine eigene Diagnose zu stellen! MEINE war genau richtig.
Dr. Reinert bestätigte meine Vermutung und auch, dass man mehr auf das Körpergefühl von Sportlern achten sollte.
Die Orthopädin hat sich nur aufs Gelenk eingeschossen, den Sporn sah sie nicht oder wollte ihn nicht sehen.
Trotz Kernspin und Rhöntgen.
Dr. R. sah ihn sofort! Selbst für mich war er auf dem Rhöntgenbild sofort erkennbar.
Die Ärztin behandelte mich drei Monate kpl. falsch. Laufpause, zwei Wochen Krücken, alles umsonst.
Dr. Reinert hat natürlich bei der Arthroskopie ins Gelenk reingesehen. Bis auf normale Arthrose ist das Gelenk tiptop!!!!
O.K. die Bänder waren mal gerissen, das hat er aber alles begradigt und gereinigt. Und die Knorpelschäden sind an Stellen
wo sie nicht stark belastet werden.
Sprich: alles nicht so schlimm!

Zum Vorfuß:
Die Ärzte verabreichten mir jahrelang Alluporinol, da sie meinten ich bekäme dauernd Gichtanfälle in die Großzehe !!!! Beim Radfahren hatte ich öfter Probleme. Durch den Druck. Aber ich hatte keine Schmerzen bei der Belastung. Als ich ihm den Fuß zeigte und von meinem Unfall 1988 erzählte, sah er sich die mitgebrachte Kernspin CD an und "WIR" sahen es "sofort". Zwei große Knochensplitter. Bei der OP mussten diese fest verwachsenen Fragmente entfernt werden. Auch musste ein Hallux Valgus abgetragen werden. Die ganze Region um das Großzehengrundgelenk war wohl eine nicht einfache Baustelle.
Aber ich habe großes Vertrauen, dass Dr. Reinert der mich persönlich operierte eine saubere Arbeit abgeliefert hat. Laut seiner Aussage kann ich nun bald wieder intensiven Ausdauersport ausüben.
Und dies mit deutlich kleineren Problemen.

Kopf hoch, Augen zu und durch!



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