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ein Jammer, oder es gehört einfach dazu!

Jammern bis zum Titel!

Schon seit Jahren stelle ich mir die Frage wieso Ausdauersportler trotz ihrer meist schweren Körperlichen Leiden so Leistungsfähig sind. Je schwerer die Blessuren, desto schneller und ausdauernder der Athlet? Gehört klappern und jammern dazu? Kann man diese Disziplin antrainieren oder ist sie ein genetischer Vorteil.  Vor einem Wettkampf kann ein Medizinstudent seine Bildungslücken durch aufmerksames zuhören nahezu kpl. schließen. Orthopäden besuchen deshalb immer mehr Marathon oder Triathlonveranstaltungen anstatt Universitäten. Am Beispiel eines  Triathleten der eine Vorliebe für Kakaohaltige Getränke hat, sind Vergleiche mit dem Grad der Behinderung  (oder mehrerer) und  der danach erbrachten Leistung sogar beweisbar. Bei seinem letzten Besuch machte ich mir schwere Vorwürfe ihn nicht  liebevoller behandelt zu haben. Als er ging hatte ich Tränen in den Augen, fest der Überzeugung ihn auf dieser Welt zu letzten mal lebend gesehen zu haben. Solche Verletzungen, Krankheit und Seuchen überlebt keiner! Selbst wenn der Körper sich gegen das Ableben wehrt, der Geist kann solche Qualen nicht aushalten und sucht einen Weg sich selbst zu richten. Der Schöpfer hätte dafür Verständnis und würde die Pforte zum Himmelstor persönlich öffnen. Doch welch Wunder, seine Frau geht für ihn Kraftfutter und Powergel  kaufen damit er wieder auf die Beine kommt. Trainieren kann er ja nur ein wenig,  nur unter höllischen Schmerzen, aber diese Spezialnahrung wird ja auch zum  Aufpäppeln  von Krebspatienten erfolgreich eingesetzt. So kann er bestimmt bald wieder an der 40er Marke kratzen. Natürlich ohne richtiges laufen,  nur unter Schmerzen. Könnte er (wir alle) richtig, ohne unsere gravierenden körperlichen Mängel und der ewigen Pein auf einen Wettkampf trainieren wäre die Top Ten der Altersklasse ohne uns unvorstellbar. Die neueste Aufstellung aller orthopädischen Krankheiten wurde übrigens von einem laufenden Bäcker und nicht durch einen Prof. Dr. Dr. aufgestellt. Die messbare Schwere von Schmerzen in einer Scala von 1 -50 wurde nur  wegen den Sporttreibenden Normalbürgern auf 100 aufgestockt. Reicht diese Scala bei der wachsenden Leistungsbereitschaft über das Jahr 2010?


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