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14.09.08 Bad Sobernheim der erste nach dem Unfall



So stellte ich mir mein Comeback nach vier Monaten Pause nicht vor.  Aber zuerst fange ich bei heute morgen an. Da war es zwar sonnig aber so kalt und frisch das ich schon die Winterreifen aufziehen wollte. Hätten meine Kameraden abgesagt wäre ich gerne auf meiner molligen Couch geblieben. Aber mein „Wollen“ lies mir doch keine Ruhe. Schon beim Räder aufs Dach montieren hatte ich total die Flemm. In Bad Sobernheim angekommen hatte ich erst recht keine Lust. Der Wind wehte in so starken Böen, das ich mir Hantelscheiben umbinden wollte um nicht weggeweht zu werden. Wolfgang das Ultraleichtgewicht versuchten wir mit einem Gullydeckel  vor dem wegfliegen zu sichern. Den Hut ziehe ich vor Wolfgang, der erst gestern eine 37 Zeit (10km)  gelaufen war und nun bei seinem ersten Triathlon nach Jahren mit 1.05.46 eine sensationelle Zeit hinlegte. Jetzt noch ein paar Nutella Brote und ein Schnitzel und er wird nicht zu stoppen sein. Der KabaDoper reiste mit der ganzen Familie an. Danke an seine liebenswerte Gattin Dorothe, die sich die Zeit nahm um die vielen tollen Bilder zu knipsen. Danke Doro J Und Glückwunsch an Vinc für seine 1.01.25 J Zaubersocke nannte ihn der Sprecher nicht nur aufgrund seiner etwas feminin wirkenden Kompressionstrümpfe.

Und bei mir?  Vor dem Schwimmstart hatte ich die Hose voll. Und zwar bis obenhin!!! In meiner Bahn  keine richtig schnellen Krauler so das ich für mich unglaublich als erster der Bahn und laut Zeugenaussagen sogar einer der schnellsten im Becken das Wasser verlies. Ich stoppte mit meiner Uhr runde 5.05 Minuten. Nicht schlecht für einen Ex Schulteramputierten
J Auf der letzten Bahn tat es aber schon etwas weh. Aber nun kann ich ja ruhen und für nächstes Jahr kontinuierlich aufbauen. Beim Radfahren war ich nicht nur aufgrund des Windes etwas langsamer wie im vorigen Jahr. Da fehlte deutlich das Training. Schei…egal, denn beim Laufen ging was J Von der Wechselzone bis ins Ziel brauchte ich für 4,5 km 18 Minuten.  So war ich im Ziel in einer Zeit von 1.02.32  schneller wie 07.  Nach diesem Unfall, den Schmerzen, den Zweifeln und allem anderen hätte ich (und andere) so früh nicht daran geglaubt.
Erfreulich auch das ich einige Mannen des „Team Rondell „ persönlich kennengelernt habe.
Es war wieder ein schöner Tag bei Freunden!

Jetzt kann der Frankfurt Marathon kommen.

Ich liebe euch alle




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